Samstag, September 20, 2008

Dieses und jenes

Also, erstmal vorne weg bisher ist Pokertechnisch nichts spannendes passiert und ich erwarte nicht das das diesen Abend noch anders wird.

Zunächst einmal würde ich meine bisherigen erkenntnisse zur Neurolinguistischen Programmierung etwas verbreiten.
Das NLP basiert auf 4 Grundlagen die durch trainning und Übungen geschärft werden;
nämlich 1.Zielorientierung, 2. Sinnesschärfe, 3. Flexibilität und Selbstverantwortung.

NLP ist auch mehr als eine Sammlung von Techniken, sondern es steckt durchaus Philosophie dahinter.

Der erste Schritt bei der NLP ist es sich über seine Werte im klaren zu sein. Werte sind Dinge,
die uns wichtig sind,
die uns Motivieren,
die uns sagen was richtig oder falsch ist,
die uns sagen was gut oder böse ist,
für die wir Zeit und Ressourcen aufwänden.

Also z.B. Dinge wie:Freiheit, Ordnung,Kollegialität,Respekt usw.

Um sich seiner Werte klar zu werden, (es sind bei jedem Menschen meisst nicht mehr als 10-15)
Denkt an einen Berreich: Was ist euch z.B. wichtig beim Pokern? Wenn ihr nun in Gedanken einen Satz Formuliert der mit "Man sollte..." "man muss", solltet ihr ihn aufschreiben und auf seinen Kern hin analysieren. Mal ein Beispiel aus dem Buch zum Berreich Arbeit:
"Man sollte sich im Beruf gegenseitig mehr unterstützen!" Deutet also auf Hilfsbereitschaft hin.

Diese Werte können dann in konkrete Ziele umgesetzt werden,sofern sie Hirnfreundlich formuliert sind. So etwas wie: "Ich will mich bei Bad Beats nicht mehr aufregen" wird nicht klappen...warum? Es ist ein Negativ formulierter Satz.

Was eher im Hirn bleibt und sich dort als Konkretes Ziel festsetzt, wäre z.b.: "Ich werde beim nächsten Bad Beat, ruhig und gelassen bleiben und mein A-Game weiterspielen".
Genauso sollte man nicht vergleichen, das Ziel: "Ich will so gut spielen wie, Daniel Negreanu" wird das Hirn nicht verarbeiten können, aus dem einfachen Grund: Es weiss nicht was Negreanu besser macht. Soetwas wie:
"Ich werde häufiger erhöhen und ausserdem, meine Bandbreite an Techniken und mein Psychologisches Wissen erweitern"
wird eher vom Hirn verarbeitet und dafür sorgen das man Instinktiv weiter danach sucht, vor allem ist natürlich wichtig diese Ziele im Auge zu behalten auch bewusst.

Und das ist nur ein kleiner Abriss wie man seine Ziele zu formulieren hat. Grade wer Probleme mit Tilt hat wird bei NLP einiges finden was im Helfen wird den Tilt abzuschütteln.
Oder zumindest schneller zu überwinden, und diese Zielsetzung von Werten die uns wichtig sind, ist nur eine von einer ganzen Bandbreite an Möglichkeiten die das NLP eröffnet.

Wer interessiert ist sollte sich mal ein Trainningsbuch zu dem Thema holen. Ich kanns bis jetzt wirklich nur empfehlen. Nicht nur fürs Poker, aber dazu werd ich später noch einige erläuterungen schreiben.

Zurück zu Literatur die ich schon gescholten habe, der Pokermatrix. Ich arbeite derzeit das SnG Kapitel durch, in vorbereitung auf die SnGs auf FTP, und ich wunder mich schon aufgrund des Stark eingrenzendes BR-Managements von 50 Buy ins auf der BR und 50 Buy ins zum nachcashen ausserhalb der BR.

Meiner einer ist gespannt. wie das weitergeht. Da ich mich hauptsächlich noch mit NLP beschäftige bleibt das andere etwas auf der Strecke. Naja...

So Long